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KNX C-Last Aktoren 140µF – kapazitive Lasten zuverlässig schalten
In dieser Kategorie findest du KNX C-Last Aktoren mit 140µF – also Schalt- und Kombiaktoren, deren Relaiskontakte speziell für kapazitive Lasten bis max. 140µF ausgelegt sind. Solche Lasten treten besonders häufig bei LED-Treibern, Netzteilen, elektronischen Vorschaltgeräten und größeren Beleuchtungsinstallationen auf. Der Grund: Beim Einschalten entstehen oft sehr hohe Einschaltströme (Inrush), die Standard-Schaltaktoren unnötig belasten können.
Warum ein C-Last Aktor (140µF) in der Praxis oft Pflicht ist
Kapazitive Verbraucher verhalten sich beim Einschalten anders als „klassische“ ohmsche Lasten: Kondensatoren müssen sich in sehr kurzer Zeit laden. Das sorgt für kurzzeitige Stromspitzen, die ein Vielfaches des normalen Betriebsstroms erreichen können. Wird dafür ein nicht geeigneter Aktor eingesetzt, kann es zu typischen Problemen kommen: Kontaktverschweißung (umgangssprachlich „Kontakt klebt“), Fehlschaltungen oder im schlimmsten Fall Ausfall eines Kanals. Ein KNX C-Last Aktor 140µF ist darauf ausgelegt, solche Einschaltspitzen besser zu verkraften.
140µF – was bedeutet die Angabe genau?
Die µF-Angabe beschreibt die zulässige kapazitive Last, die ein Kontakt sicher schalten kann. Wichtig ist: 140µF ist eine klare Obergrenze für diese Kategorie. Wenn ein Kanal dauerhaft oder wiederholt über dieser Grenze belastet wird, steigt das Risiko von Kontaktproblemen deutlich. Für Anwendungen mit noch höheren Anforderungen gibt es in der Regel C-Last Aktoren mit 200µF (separate Unterkategorie).
Typische kapazitive Lasten (Beispiele)
- LED-Treiber / Schaltnetzteile (insbesondere bei größeren Leistungen oder mehreren parallel)
- LED-Lichtbänder / Lichtbandanlagen mit mehreren Vorschaltgeräten
- Elektronische Vorschaltgeräte und bestimmte Industrie-/Projektleuchten
- Geräte mit großen Kondensatoren (z.B. leistungsstarke Netzteile, Ladegeräte – je nach Aufbau)
Schaltaktor oder Kombiaktor – was ist sinnvoller?
Viele C-Last Modelle sind nicht nur als reiner KNX Schaltaktor verfügbar, sondern auch als Kombiaktor / Universalaktor. Der Vorteil: Du kannst neben dem Schalten (z.B. großer LED-Lasten) zusätzliche Funktionen bündeln – je nach Gerät z.B. für Jalousie-/Rollladenantriebe oder andere Ausgänge. Das spart häufig Platz in der Verteilung und reduziert die Anzahl der benötigten Geräte.
Planungstipps für sichere Schaltkontakte
- Treiber/Netzteile zählen: viele parallele Netzteile erhöhen die Einschaltspitze deutlich.
- Reserve einplanen: bei „knappen“ Auslegungen lieber eine robustere Klasse wählen (z.B. 200µF), falls passend.
- Kanäle sauber trennen: große Verbraucher nicht unnötig bündeln – das reduziert Kontaktstress pro Ausgang.
- Abmessungen prüfen: C-Last Geräte können je nach Ausführung mehr Platz benötigen.
Datenblätter & ETS-Applikationen
Datenblätter und die passende ETS-Applikation findest du direkt beim jeweiligen Artikel. Hinweis: Viele Hersteller pflegen Applikationen regelmäßig und fokussieren dabei oft die aktuelle ETS-Version. Das ist im KNX-Umfeld üblich und sorgt dafür, dass Funktionen weiterentwickelt und Verbesserungen integriert werden können.
FAQ – KNX C-Last Aktor 140µF
- Für wen ist ein C-Last Aktor 140µF gedacht?
- Für Installationen mit kapazitiven Verbrauchern (z.B. LED-Treiber/Netzteile), bei denen Standard-Schaltaktoren durch hohe Einschaltströme überlastet werden könnten.
- Was passiert, wenn die kapazitive Last höher als 140µF ist?
- Dann steigt das Risiko für Kontaktprobleme deutlich (z.B. „Kleben“/Ausfall eines Kanals). Für höhere Anforderungen ist meist die 200µF-Klasse die passendere Wahl.
- Warum sind LED-Treiber so kritisch beim Einschalten?
- Viele Treiber haben Kondensatoren, die beim Einschalten kurzzeitig sehr hohe Ströme ziehen. Genau dafür sind C-Last Kontakte ausgelegt.
- Schaltaktor oder Kombiaktor – was nimmt man häufiger?
- Wenn nur Ein/Aus benötigt wird: Schaltaktor. Wenn du mehrere Funktionen in einem Gerät bündeln willst (Platz sparen): Kombiaktor/Universalaktor.
- Wo finde ich ETS-Applikation und Datenblatt?
- Direkt beim jeweiligen Artikel im Downloadbereich – dort findest du die aktuelle Applikation und technische Details.