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xhome KNX Visualisierung & Logik-Server für Smart Home | Herry24

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xhome KNX Visualisierung & Logik-Server für Ihr Smart Home

Mit xhome bringen Sie Lichtschaltungen, Heizungsaktoren, Jalousien und Alarmmelder aus unterschiedlichen Gewerken auf einen gemeinsamen Nenner. Die Lösung dient als zentrales Rückgrat für KNX-Visualisierung und Systemintegration, indem sie nicht nur KNX-Datenpunkte abbildet, sondern auch Logik-Engines und Zeitschaltuhren für automatisierte Gebäudeabläufe bereitstellt. Ob Einfamilienhaus oder gewerbliches Objekt – xhome schafft die technische Brücke zwischen isolierten Bussystemen und einer ganzheitlichen Smart-Home-Steuerung.

Was ist xhome?

xhome ist eine Software-Plattform, die als Visualisierungs- und Steuerungsserver für KNX und Drittsysteme fungiert. Im Kern verbindet sie Protokolle wie KNXnet/IP, Loxone, Homematic, Siemens S7, Modbus TCP/RTU, LCN und diverse weitere Schnittstellen in einer einheitlichen Benutzeroberfläche. Über eine integrierte Logik-Ebene lassen sich komplexe Wenn-Dann-Beziehungen, mathematische Operationen und zeitgesteuerte Szenen abbilden, die über herkömmliche KNX-Programmierung hinausgehen. Die integrierte Zeitschaltuhr unterstützt Astro-Funktionen, Kalenderregeln und Zufallszeiten – etwa für Anwesenheitssimulation oder energieoptimierte Beschattung.

Vorteile auf einen Blick

  • Zentrale Visualisierung für KNX und mehr als 20 weitere Systeme in einer Software
  • Integrierte Logik-Engine für automatisierte Abläufe und komplexe Szenensteuerung
  • Zeitschaltuhren mit Astro-, Kalender- und Zufallsfunktion für effizientes Energiemanagement
  • Schnittstellen-Gateway schafft Kompatibilität zwischen proprietären Bussystemen
  • Web-basierte Bedienung für Desktop, Tablet, Smartphone und fest installierte Touchpanel
  • Skalierbare Architektur vom Einzelhaus bis zur gewerblichen Gebäudeautomation

Technische Eigenschaften

Die Server-Architektur von xhome setzt auf einen lokal installierbaren Rechner, der über IP mit dem KNX-Bus und den übrigen Subsystemen kommuniziert. Eine stabile Ethernet-Verbindung bildet das Backbone; über entsprechende Treiber werden die physischen Schnittstellen der angeschlossenen Systeme abstrahiert. Die Logik-Schicht arbeitet mit Variablen, die aus verschiedenen Quellen gespeist werden können: KNX-Telegramme, Modbus-Register, Homematic-Zustände oder S7-Datenbausteine. Für die Darstellung lassen sich individuelle Visualisierungsseiten anlegen, die auf Touchpanel im Wandformat, auf Tablets im Portrait-Modus oder im Desktop-Browser skaliert werden. Ein integrierter Datenlogger speichert Zustandsverläufe, Temperaturkurven und Schaltzustände für spätere Auswertungen.

Für welche Projekte eignet sich xhome?

xhome ist die ideale Ergänzung für KNX-Gebäude, in denen heterogene Bussysteme koexistieren oder nachträglich vereint werden sollen. Im gewerblichen Bereich kommt die Lösung zum Einsatz, wenn BACnet-, Modbus- oder S7-Signale in eine übergeordnete Management-Ebene eingespeist werden müssen. Im Wohnbau profitieren technikaffine Häuslbauer von der Möglichkeit, vorhandene Homematic-Funkkomponenten oder Loxone-Air-Module über die KNX-Zentrale zu visualisieren. Besonders für Elektrofachbetriebe lohnt sich der Einsatz, weil sie mit einer einzigen Softwarelizenz mehrere Gewerke bedienen und dem Endkunden eine einheitliche App-Oberfläche präsentieren können. Durch die Skalierbarkeit wächst das System mit dem Projekt – vom kleinen Smart-Home-Starterpaket bis zur umfassenden Gebäudeautomation in Bürokomplexen.

Kaufberatung

Vor dem Erwerb sollten Sie Ihr Projekt nach Datenpunkt-Menge und Schnittstellenbedarf strukturieren. Prüfen Sie, welche Bussysteme bereits im Gebäude vorhanden sind und ob für Drittsysteme spezifische Lizenzen oder Adapter erforderlich sind. Die benötigte Rechenleistung des Servers richtet sich nach der Anzahl paralleler Verbindungen und der Komplexität der Logikregeln. Für eine performante Visualisierung empfehlen wir eine durchgängige Gigabit-LAN-Infrastruktur und die Trennung von Mediendaten- und Gebäudetechnik-Netzwerk. Abstimmen sollten Sie außerdem mit Ihrem KNX-Systemintegrator, ob die xhome-Logik parallel zur klassischen ETS-Programmierung genutzt oder als alleinige Steuerungsebene eingesetzt wird.

Häufig gestellte Fragen

Benötige ich für xhome eine separate KNX-Zentrale?

xhome ist als Ergänzung zu einer bestehenden KNX-Installation konzipiert und ersetzt keine KNX-Zentrale im klassischen Sinne. Über ein IP-Interface oder einen KNXnet/IP-Router werden die Telegramme des Busses in den Server eingespeist und dort verarbeitet. Die ursprüngliche KNX-Topologie mit Linie und Bereich bleibt erhalten, während xhome die Visualisierungs- und Logik-Ebene übernimmt.

Kann ich xhome mit Loxone oder Homematic parallel betreiben?

Ja, die Software wurde explizit als Multi-Protokoll-Gateway entwickelt. Über entsprechende Treiber können Loxone-Miniserver, Homematic-Zentralen, Siemens S7-Steuerungen, Modbus-Teilnehmer und LCN-Module parallel angebunden und in gemeinsamen Szenen verknüpft werden. Ein Bewegungsmelder aus dem Homematic-Funkbereich kann beispielsweise über die Logik einen KNX-DALI-Aktor schalten.

Auf welchen Geräten lässt sich die xhome-Visualisierung anzeigen?

Die Visualisierung ist vollständig browserbasiert und responsiv. Sie läuft auf Windows- und macOS-Desktops, iOS- und Android-Tablets sowie auf fest installierten Touchpanel im Hoch- und Querformat. Da keine native App-Installation erforderlich ist, genügt ein aktueller Webbrowser, um die Bedienoberfläche aufzurufen.

Ist xhome für den professionellen Elektroinstallateur geeignet?

Die Lösung richtet sich primär an Elektrofachbetriebe, Systemintegratoren und Planer im KNX-Umfeld. Sie bietet die Tiefe an Konfigurationsmöglichkeiten, die für gewerbliche Ausschreibungen und anspruchsvolle Smart-Home-Projekte nötig ist, ohne dass für jedes Subsystem eine separate Software gepflegt werden muss.

Welche Netzwerkanforderungen gelten für den Betrieb?

Für einen störungsfreien Betrieb ist ein lokales Netzwerk mit ausreichender Bandbreite erforderlich. KNXnet/IP, Modbus TCP und WebSockets teilen sich das gleiche IP-Backbone, weshalb eine VLAN-Segmentierung oder physische Trennung von Büro- und Gebäudetechnik-Netzwerk empfohlen wird. Ein USV-gesicherter Serverstandort verhindert Datenverlust bei Spannungsschwankungen.